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Nakhon Ratchasima, die Provinz der vielen Khmer-Ruinen, ist das Tor zum Isan, da man sie auf dem Weg von Bangkok in den Nordosten als erstes durchquert. Seit über hundert Jahren wird hier während des Loy Kratong Lichterfestes im November das Phimai Boat Racing auf dem Fluss Mun abgehalten, zu dem Tausende Einheimische aus der ganzen Umgebung an reisen.
 Khao Yai Nationalpark. Foto: T.A.T. An Sehenswürdigkeiten in der Provinzhauptstadt gibt es den Nachtmarkt und das Denkmal der Thao Suranari, das der mutigen Frau Khun Ying Mo gewidmet ist, die die Stadt 1826 vor der Eroberung durch eine laotische Armee bewahrte. Wat Sala Loi, der "Tempel des schwimmenden Pavillons", ist ein wie eine chinesische Dschunke gestaltetes und ein mit Architekturpreisen ausgezeichnetes Kloster. Ein kultureller Höhepunkt in der Provinz ist Prasat Hin Phimai, die schönste und beeindruckendste Khmer-Tempel-Anlage. An Naturschönheiten stechen der 2.000 Quadratkilometer große Khao Yai Nationalpark und der Lam Phra Phloeng Staudamm hervor. In dem Töpferdorf Ban Dan Kwian stellen die Bewohner Keramikfiguren, Fliesen und Schmuck her, die sie dort auch verkaufen. Überall in der Provinz werden Seidenprodukte und Keramik angeboten.
Surin im Nordosten Thailands ist bekannt für den alljährlichen Elefanten-Auftrieb am dritten Wochenende im November: Bis zu 200 Elefanten zeigen ihre Geschicklichkeit beim Transportieren von Baumstämmen und beim Fußballspielen.  Im Pa Taem Nationalpark. Foto: T.A.T. Den Abschluss bildet eine bunte Parade von geschmückten Kriegselefanten. Berühmt ist Surin auch für seine handgewebte Seide. In der Provinz findet man darüber hinaus die ältesten Khmer-Tempel Thailands, zum Beispiel die Tempelanlage Prasat Sikhoraphum im Angkok-Wat Stil aus dem 12. Jahrhundert. Die Stadt Ubon Ratchathani in der gleichnamigen Provinz im Osten Thailands wurde Ende des 18. Jahrhunderts von laotischen Immigranten gegründet. An einigen religiösen Bauten ist der laotische Einfluss noch deutlich sichtbar. Die Stadt zählt heute mit 154.00 Einwohnern zu den größeren thailändischen Städten. In der Provinz landschaftlich sehr eindrucksvoll sind die schönen Savannengebiete Pha Taem und Pha Mon, die von Oktober bis Februar mit herrlichen Blumen überzogen sind. Hier gibt es am Mekong-Fluß auch Felsen mit prähistorischen Felsmalereien. Nicht verpassen sollte man auch die riesigen Felsen mit versteinerten Meerestieren in Sao Chaliang. Der Khaeng Tana Nationalpark, in dem die Flüsse Mun und Mekong aufeinandertreffen, bietet viele kleine Inseln und eine gute Sicht nach Laos.
Quelle: bearbeitet von pairola-media |